Aktuelle Tanztermine finden sie unter  "Veranstaltungen"

 

Tanz ist eine lebendige Sprache,
um von dem zu sprechen,
was den Menschen innerlich bewegt
 und zur Mitteilung drängt.

Mary Wigman

 

 

Ich möchte Menschen ermutigen, sich im Tanz kreativ mit ihrem Leben, ihrer Umwelt und dem Glauben auseinander zu setzen, 
 durch Miterleben, eigenes Tun oder einfach durch Zusehen.

Deshalb biete ich an:

w Seminare und Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters

w Thematische Tanzabende/ Tanztage

w Einzelne Tanzchoreographien für besondere Anlässe
z.B. thematische Gottesdienste, Feiern, Vorträge...

 Ich freue mich auf unsere Begegnung!

 

 

 

 

Tanzt!

Legt eure Müdigkeit auf den Boden und tanzt, tanzt
eure Heiterkeit und tanzt eure Trauer,
tanzt eure Ausgelassenheit und tanzt eure Schwere,
tanzt eure Hoffnung und tanzt eure Ängste,
tanzt das Sichtbare und tanzt das Geheimnis,
tanzt allein
und tanzt mit anderen,
tanzt den Alltag und tanzt das Fest,
tanzt das Unendliche, tanzt das Heil, tanzt!
Hilda-Maria Lander

Aus der Presse:

26.07.2017  | Netzcode: 5315487 Dem Himmel ganz nahe Andrea Kick lehrt meditative Tänze Gemeinschaftsgefühl: Alle fassen sich an den Händen, dann geht es zu den Klängen von griechischer Musik vier Schritte nach rechts, vier schnelle Schritte zur Mitte, zwei Schritte wieder nach außen. Bild: Harald Mohr SPEINSHART. Zwischen den dunklen Regenwolken leuchten ein paar Strahlen der untergehenden Sonne durchs Fenster und tauchen den Raum in ein warmes rötliches Licht. Eine Gruppe Frauen bildet einen Kreis um einen farbenfrohen Blumenstrauß, der von brennenden Kerzen umrahmt wird. Bereitwillig rücken sie auseinander und nehmen mich in ihren Kreis auf. Alle fassen sich an den Händen, dann geht es zu den Klängen von griechischer Musik vier Schritte nach rechts, vier schnelle Schritte zur Mitte, zwei Schritte wieder nach außen. Solange ich noch unsicher bin, ziehen mich die anderen sanft mit. Es fällt überhaupt nicht auf, wenn ich einen falschen Schritt mache. Aber die Musik ist sehr eingängig, und so komme ich nach einigen Takten gut mit. Bald denke ich gar nicht mehr über die Schrittfolge nach, sondern gebe mich ganz der Musik hin. Ich kenne keine einzige der Frauen, aber fühle mich mit allen verbunden und geborgen in der Gemeinschaft. Hier zählt nicht, ob eine dünner oder dicker, jünger oder älter, schick oder leger gekleidet ist oder wer besser tanzt – hier sind alle gleich und nur die Gemeinschaft zählt. Wir sind beim meditativen Tanz im Kloster Speinshart. Normalerweise finden die Abende im Sommer draußen im Hof statt, aber heute mussten die Frauen wegen des Wetters ins Tafelzimmer ausweichen. Noch etwas ist heute anders als sonst: Die Tänze stammen aus verschiedenen Kulturkreisen, passend zum Thema des Abends: „Weite Kreise ziehen.“ „Die Themen sind sehr unterschiedlich“, beschreibt Andrea Kick, die den Tanz anleitet. „Heuer an Pfingsten hatten wir beispielsweise das Thema ,Feuer und Flamme’. Da haben wir im Innenhof um ein großes Feuer herumgetanzt und hatten beim Tanzen rote Tücher in den Händen, die die Flammen symbolisiert haben. Weitere Themen waren eine finnische Messe oder ,Die wahre Geschichte von Sonne und Mond’ nach dem Buch von Sergio Bambarén.“ „In meinem Elternhaus ist viel getanzt worden“, erinnert sich Andrea Kick. „Als kleines Kind bin ich beim Tanzen auf den Füßen meines Vaters gestanden.“ Später hat sie Volkstanz, Standard/Latein und Rock’n’Roll betrieben. Während ihrer Tätigkeit in der kirchlichen Jugendarbeit ist die studierte Sozialpädagogin zum ersten Mal mit dem meditativen Tanz in Berührung gekommen und hat sich dann auf diesem Gebiet weitergebildet. „Für mich bedeutet Tanzen so Vieles: Lebenshilfe, sich mit Themen auseinandersetzen, Themen in Bewegung bringen, in die eigene Mitte kommen.“ "In meinem Elternhaus ist viel getanzt worden", erinnert sich Andrea Kick. "Als kleines Kind bin ich beim Tanzen auf den Füßen meines Vaters gestanden." Bild: Harald Mohr Das gehe natürlich besser, wenn sie nicht selbst die Gruppe anleite. Deshalb besucht sie auch gern als Teilnehmerin solche Tanzabende. „Durch das Tanzen gehen die Musik und die Texte viel mehr in die Tiefe.“ Aber nicht nur das Tanzen begeistert die vielseitige Frau: Unter anderem leitet sie zwei Chöre, gibt Trommelkurse und organisiert Chant-Abende. Theresa Wedlich aus Neusorg hat 2011 ihren ersten Tanzabend besucht. Für sie ist „das geistige Runterfahren“ besonders wichtig. „Beim Tanzen ist der ganze Körper gefordert. Der Tanz spricht alle Sinne an. Er ersetzt manche Therapie“, erzählt sie begeistert. „Das Tanzen wirkt unheimlich entspannend.“ Deshalb schließt sie dabei auch gern die Augen. „Je öfter man es macht, umso weniger muss man sich konzentrieren. Man wird von der Musik getragen, und die anderen nehmen einen mit. In den Nächten nach einem Tanzabend schlafe ich wirklich gut.“ Bettina Arndt aus Immenreuth hat selbst eine Ausbildung im meditativen Tanzen und Singen absolviert. „Ich mache so was oft spontan“, erzählt sie, „zum Beispiel an einer Geburtstagsfeier. Da machen dann immer fast alle mit.“ Für sie ist das Tanzen eine spirituelle Erfahrung, die sie so nur in der Gruppe machen kann. „Beim Meditieren ist man allein. Aber beim Tanzen in der Gruppe baut sich eine besondere Energie auf. Es ist egal, was jemand im Alltag ist, erfolgreich oder arbeitslos, hier sind alle gleich. Es macht gleich, aber trotzdem bleibt jeder er selbst.“ Elisabeth Rath aus Immenreuth tanzt schon länger. „Mir gefallen die verschiedenen Musikstile“, erzählt sie. „Beim Tanzen ist man ganz bei sich, man kann nicht mit den Gedanken abschweifen, man ist ganz im Hier und Jetzt.“ In Speinshart ist erst einmal Sommerpause, aber die Planung für Herbst läuft schon. Wer mitmachen möchte, kann die Termine auf www.kloster.speinshart.de erfahren. Weitere interessante Informationen gibt es auf www.andreakick.jimdo.com. Melanie Büttner-Mohr